Die Sternsinger waren in diesem Jahr eingeladen, den Neujahrsempfang der Gemeinde zu besuchen und folgten dieser Einladung sehr gerne.

Da der Termin jedoch genau in den Aktionszeitraum der Sternsinger fiel, konnten aus zeitlichen Gründen lediglich 4 der insgesamt 11 Gruppen den dort Anwesenden den Segen der Weihnacht bringen, was sie aber gekonnt meisterten. „Ihr Sternsinger gebt immer so ein schönes buntes Bild ab“, freute sich eine Besucherin und ihre Freundin ergänzte: „Es ist immer wieder schön zu sehen, mit welcher Freude die Kinder bei der Sache sind.“

Im Anschluss an die Veranstaltung stand ein Sternsinger mit Sammeldose bereit, um die Spenden der Anwesenden in Empfang zu nehmen. Stolze 660€ kamen allein auf diese Weise zusammen. Die anderen Sternsinger machten sich wieder auf den Weg, um die restlichen angemeldeten Adressen zu besuchen. 

Hier ein Auszug aus der Ansprache von Ursula Fritz-Klumpp: „Die Sternsinger freuen sich der Gemeinde im Jubiläumsjahr den Segen der Weihnacht bringen zu dürfen. In ganz Deutschland setzten sich die Sternsinger dafür ein, dass allen Kindern dieser Welt die elementaren Grundbedürfnisse wie Essen, Kleidung, Schutz und Bildung gestillt werden können. In diesem Jahr wird dabei besonders an die Kinder Kenias gedacht, die seit Jahren an extremer Wasserknappheit leiden. Für Heddesheimer Kinder – und Erwachsene – nicht vorstellbar, gibt es in Kenia kein fließendes Wasser. Jeder Tropfen muss kilometerweit vom Brunnen nach Hause getragen werden. Oft ist das die Aufgabe der ältesten Tochter der Familie, die diesen Weg mindestens 2-mal am Tag mit der schweren Last auf dem Kopf zurück legen muss. Aufgrund der Trockenheit versiegen außerdem viele Brunnen, Felder verdorren, Tiere verdursten. Hallenbad und Badesee für uns hier in Heddesheim selbstverständlich sind in Afrika unvorstellbarer Luxus. Damit den Menschen in Kenia geholfen werden kann, setzen sich unsere Kinder und Jugendliche ein.“